Prüfungsantrag der FDP-Fraktion: Nutzung der Schloßmühle als Jugendhaus

Beschlussantrag:

Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen, ob die Schloßmühle für ein Jugendhaus genutzt werden kann. Dabei sollen der Innenhof und die Scheune in die Betrachtungn mit einbezogen werden. Soweit sinnvoll und möglich, soll eine Nutzung in Kombination mit einer anderen städtischen bzw. sozialen Einrichtung mit geprüft werden. Der Bericht an die Stadtverordnetenversammlung soll eine Schätzung der entstehenden
Investitionskosten enthalten (bei mehreren Nutzungen entsprechend zugeordnet) sowie eine Angabe der Kosten, die für den Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes unabhängig von der Nutzung ohnehin anfallen.

Begründung:

Das bestehende Jugendzentrum bedarf zumindest in Teilen einer Renovierung und Sanierung, insbesondere im Sanitärbereich. Das unmittelbare Umfeld ist durch die an dieser Stelle breite Rembrücker Straße vor dem Gebäude und das benachbarte herabgewirtschaftete städtische Dinklergelände gekennzeichnet.
Die Schloßmühle wird seit vielen Jahren nicht genutzt. Zusammen mit dem geräumigen Innenhof, der Scheune (wenn der Mietvertrag entsprechend angepasst werden kann) und den benachbarten Wiesen sollte ein beachtliches Potential bestehen, um Kindern und Jugendlichen ein breites und vielseitiges Angebot an einem attraktiven Standort zu unterbreiten, der zudem viel Raum für Kreativität und Entfaltung bietet. Die Erreichbarkeit der Einrichtung an diesem Standort wird eines der Prüfungskriterien sein.

Bei einer Nutzung als Jugendhaus erscheint je nach Flächenbedarf eine Kombination mit einer (oder mehreren) weiteren Einrichtung(en) möglich und soll in die Prüfung einbezogen werden. Da die Schloßmühle als denkmalgeschütztes Gebäude zu erhalten und entsprechend instand zu setzen ist, sollen die dafür entstehenden (Sowieso-)Kosten separat ausgewiesen werden.

Bei einer Realisierung der zu prüfenden Umnutzung könnten das Gelände des bestehenden Jugendzentrums und das Dinklergelände insgesamt entwickelt werden, was voraussichtlich von Vorteil sein dürfte und der städtebaulichen Entwicklung insgesamt einen Impuls geben könnte.